Im Schuljahr 2017/2018 haben wir uns folgende Schulentwicklungsaufgaben vorgenommen:

Thema: Veränderte Rahmenbedingungen:

Umfangreiche Sanierungsarbeiten in unserer Schule während des laufenden Schulbetriebs führen zu großer räumlicher Enge und auch zu Ablenkungen und Störungen während des Unterrichts. In diesem Schuljahr müssen wir auf Fachräume und Differenzierungsmöglichkeiten verzichten. Mehrmals müssen Klassen im laufenden Schulbetrieb mit dem gesamten Mobiliar umziehen, je nachdem, welche Räume gerade saniert werden sollen. Umso schöner wird unsere Schule dann später!
Daher ist es ein wichtiges und vordringliches Ziel, ein möglichst störungsarmes Leben und Lernen zu gewährleisten. Flexibel und in intensiver Kommunikation werden immer wieder kurzfristig Lösungen für praktische Hindernisse im Schulalltag gefunden, sowohl im Kollegium selbst als auch in der Kommunikation von Schulleitung, Hausmeistern, Schulträger und Bauleitung.

Thema: Kooperation und Inklusion

Für Schüler/innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung haben die Eltern und Sorgeberechtigten ein Wahlrecht bezogen auf den Förderort.
Daher ist eine gute Information und die Kooperation zwischen allen Fachleuten in Vorbereitung auf die Entscheidung für die geeignete Schule bei jedem Kind unser Anliegen.
- Wir laden in jedem Herbst allgemeine Schulen und Kitas zur Hospitation ein, um über unsere Arbeit zu informieren und Kooperationen und Kontakte zu entwickeln und zu vertiefen.
- Wir stehen nach Vereinbarung zu Gesprächen zur Verfügung. – In großer Anzahl führend Lehrer/innen unserer Schule Begutachtungen und Beratungen im Rahmen des AOSF für Schüler/innen mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung in der Region durch.
- Wir führen die bestehenden inklusiven Kooperationen „im Kleinen“. weiter (Kooperation mit der Grundschule in Sachunterricht einmal wöchentlich und Kooperation der 8.Klassen des Gymnasiums Herkenrath und Oberstufen an 5 Projekttagen.
- Derzeit besuchen vier Kinder von geflüchteten Familien unsere Schule. Für weitere läuft derzeit eine erste Diagnostik. Wir bemühen uns, diesen Kindern angemessene Lernangebote und Unterstützung in unserer Schule zu bieten.

Thema Unterrichtsqualität - Digitale Medien:

Das Thema Medienkompetenz wird in vielfältiger Form gemeinsam mit Eltern, Schüler/innen und Kolleg/innen weiter entwickelt:
Seit dem vergangenen Sommer steht jeder Klasse mindestens ein iPad für den Unterricht zur Verfügung. Das Medienteam der Schule arbeitet das Kollegium fortlaufend in deren Nutzung für den Unterricht ein, informiert über geeignete Apps und erfragt den aktuellen Bedarf. Dazu ist eine pädagogische Konferenz eingeplant.
Das Medienteam aktualisiert das schuleigene Medienkonzept bezüglich hinzu gekommener Kompetenzerwartungen und Umsetzungsmöglichkeiten.
Die schuleigenen Medienscouts sind inzwischen in der zweiten Generation damit beschäftigt, aussagekräftige Präsentationen zu aktuellen Fragestellungen zum Gebrauch in den Klassen zu entwickeln und dort vorzutragen (Spiele Im Internet, persönliche Daten im Internet..)
Auf einem Informationsabend für Eltern und Mitarbeiter/innen werden aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung von elektronischen Medien bezogen auf unsere Schülerschaft thematisiert und diskutiert.

Thema: Verabschiedung des Kletter-Konzeptes

Die überaus erfolgreiche und motivierende Art des Sportunterrichts mit Hilfe des schuleigenen Kletterturms hat inzwischen eine schriftliche Grundlage bekommen, die kurz vor der Verabschiedung durch das Kollegium und die Schulkonferenz steht.

Thema: Pflegekonzept / Missbrauchsprävention

Im Herbst 2016 hat das Kollegium in einer ganztägigen Fortbildung die Grundlagen für entsprechende Vereinbarungen bezogen auf die speziellen Gegebenheiten unserer Schule festgelegt. Daraus wurde ein Pflegekonzept entwickelt. Im Rahmen der räumlichen Einschränkungen wurde bisher erprobt, wie sich die getroffenen Vereinbarungen umsetzen lassen. Eine Evaluation und Erweiterung ist in diesem Frühjahr geplant.

Thema: Selbstständig Leben Lernen

 Zu den Grundsätzen unserer Schule gehört das Prinzip „Selbstständig Leben lernen“. Es ist in einem ausführlichen Konzept in der Schule verankert. In diesem Schuljahr soll dieses Konzept im Hinblick auf seine Präsens und Umsetzung im schulischen Alltag in Unterricht und Erziehung überprüft werden. Die Fachkonferenz „Selbstständig Leben lernen“ hat sich vorgenommen, den aktuellen Stand zu ermitteln und dem Kollegium vorzustellen.

Thema: Belastungsmanagement

Die KOPSOQ Befragung ergab, dass neben der räumlichen Enge und dem damit verbundenen Lärm herausfordernde Verhaltensweisen von Schüler/innen zu den Belastungsfaktoren der Kolleginnen und Kollegen gehören.
Auf Wunsch des Kollegiums wurden im November eine Referentinnen vom Institut für betriebliche Gesundheitsfürsorge zu einer ganztätigen Fortbildung eingeladen. Anhand von im Schulalltag auftretenden Fragestellungen erhielten wir dadurch Impulse für das Selbst- und Krisenmanagement. In mehreren pädagogischen Konferenzanteilen haben wir uns mit den vorhandenen schulischen Unterstützungsmöglichkeiten und Konzepten beschäftigt und dieser auf konkrete Fragestellungen bezogen.
Das Thema Gewaltprävention wird uns weiterhin begleiten.
Aktuelle Fragestellungen werden in der Fachkonferenz Erziehung, in Erziehungsplanungsgesprächen konkretisiert. Verbindliche Abläufe für akute Fälle werden jeweils mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und unterstützenden Einrichtungen verabredet.